Verhaltenstherapie / Hundepsychologie & Hundetraining / Hundeschule & Hundehalter-Coaching
im Großraum Olpe - Freudenberg - Kirchen - Betzdorf - Siegen - Reichshof und darüber hinaus. Kleines Trainingsgelände vor Ort, weiteres Übungsgelände für spezielle Trainings in Morsbach

Du bist auf den Hund gekommen?

Kaufberatung Individuell und Passgenau

Zuchthund, Mischling, Tierschutzhund? Was passt zu mir/uns?

Zuchthund, Mischling, Tierschutzhund? Was passt zu mir/uns?

Guter Züchter – schlechter Züchter?

Guter Züchter – schlechter Züchter?

Der Hund zieht ein – jetzt die richtigen Weichen stellen.

Der Hund zieht ein – jetzt die richtigen Weichen stellen.

Welcher Haltertyp bin ich?

Welcher Haltertyp bin ich?

Vor  dem  Kauf –  alle Aspekte bedacht?

Vor dem Kauf – alle Aspekte bedacht?

Hundeschule? Welche Hundeschule? Welche Aktivitäten?

Hundeschule? Welche Hundeschule? Welche Aktivitäten?

Wie möchte ich die Zukunft mit meinem Hund gestalten?

Wie möchte ich die Zukunft mit meinem Hund gestalten?

Welche Vorbereitungen sind zu treffen?

Welche Vorbereitungen sind zu treffen?

Ich hab Angst, etwas falsch zu machen.

Ich hab Angst, etwas falsch zu machen.

 

Es ist immens wichtig, sich vor der Entscheidung, einen Hund aufzunehmen, einige Fragen ehrlich zu beantworten:

Welcher Hund passt zu mir? Lasse ich mich zu stark von optischen Merkmalen beeinflussen? Sind mir die rassetypischen Eigenschaften meines Hundes ausreichend bekannt?

Welcher Hund passt zu mir? Lasse ich mich zu stark von optischen Merkmalen beeinflussen? Sind mir die rassetypischen Eigenschaften meines Hundes ausreichend bekannt?

Ist mein Leben so stabil, dass ich Annahmen für die nächsten 10 Jahre treffen kann?

Ist mein Leben so stabil, dass ich Annahmen für die nächsten 10 Jahre treffen kann?

Kann ich mir einen Hund - auch im Krankheitsfall - überhaupt leisten? Habe ich wirklich genügend Zeit und werde ich mir diese auch nehmen?

Kann ich mir einen Hund - auch im Krankheitsfall - überhaupt leisten? Habe ich wirklich genügend Zeit und werde ich mir diese auch nehmen?

Bin ich bereit, Einiges in meinem gewohnten Leben über Bord zu werfen?

Bin ich bereit, Einiges in meinem gewohnten Leben über Bord zu werfen?

Warum möchte ich mir überhaupt einen Hund anschaffen? Dient er als Stellvertreter für etwas anderes?

Warum möchte ich mir überhaupt einen Hund anschaffen? Dient er als Stellvertreter für etwas anderes?

Welches Regelwerk und welche Kommandos sollen gelten? Wie schaffe ich es, diese verbindlich einzuhalten und dem Hund damit eine sichere Führung zu geben?

Welches Regelwerk und welche Kommandos sollen gelten? Wie schaffe ich es, diese verbindlich einzuhalten und dem Hund damit eine sichere Führung zu geben?

Verfüge ich über die notwendigen Führungsqualitäten und kann ich diese noch lernen? Ist mir das Ausdrucksverhalten eines Hundes bekannt?

Verfüge ich über die notwendigen Führungsqualitäten und kann ich diese noch lernen? Ist mir das Ausdrucksverhalten eines Hundes bekannt?

Rein körpersprachliches Arbeiten mit dem Hund ohne Futter, Kommandos und Sprache

Rein körpersprachliches Arbeiten mit dem Hund ohne Futter, Kommandos und Sprache

Verhaltensberatung Hund und Halter

Verhaltensberatung Hund und Halter

Anti-Jagd-Training / Schleppleinentraining

Anti-Jagd-Training / Schleppleinentraining

Regeln, mit denen du arbeiten kannst

Regeln, mit denen du arbeiten kannst

Du fragst, ich antworte

Du fragst, ich antworte

Saubere Kommunikation - Verhalten auf Signal setzen

Saubere Kommunikation - Verhalten auf Signal setzen

Erziehungsberatung, Verhaltenstherapie & Hundetraining

Exzessives Bellverhalten - Unterschiedliches Bellen differenziert therapieren

Exzessives Bellverhalten - Unterschiedliches Bellen differenziert therapieren

Aggressionsverhalten verstehen

Aggressionsverhalten verstehen

Trennungsangst (mehr als nur Desensibilisierung) oder doch Kontrollverlust?

Trennungsangst (mehr als nur Desensibilisierung) oder doch Kontrollverlust?

Angstverhalten verstehen und therapieren (Desensibilisierung, Habitualisierung, Flooding (nicht zu empfehlen). Was passt für meinen Hund?

Angstverhalten verstehen und therapieren (Desensibilisierung, Habitualisierung, Flooding (nicht zu empfehlen). Was passt für meinen Hund?

Wenn du in der Hundeschule nicht weiter kommst...

Wenn du in der Hundeschule nicht weiter kommst...

Telefonberatung / Videoanalysen / Skypeberatung

Telefonberatung / Videoanalysen / Skypeberatung

Clicker und Nasentarget auftrainieren

Clicker und Nasentarget auftrainieren

Immer mehr ältere Menschen leben mit einem Hund. Ich biete Spezialtraining für Senioren mit Hund auf der einen Seite, auf der anderen Seite arbeite ich mit Hundesenioren, die auch ein Recht auf Entspannung, Beschäftigung und Verstärkung haben.

Immer mehr ältere Menschen leben mit einem Hund. Ich biete Spezialtraining für Senioren mit Hund auf der einen Seite, auf der anderen Seite arbeite ich mit Hundesenioren, die auch ein Recht auf Entspannung, Beschäftigung und Verstärkung haben.

Menschliche Angst bei Hundebegegnungen für Kleine und Große

Menschliche Angst bei Hundebegegnungen für Kleine und Große

Ich gebe es dir auch schriftlich - im Therapieplan

Ich gebe es dir auch schriftlich - im Therapieplan

Stress beim Hund erkennen und abbauen (Eustress/Disstress)

Stress beim Hund erkennen und abbauen (Eustress/Disstress)

Aufbau eines gültigen und gelebten Regelwerks, an dem dein Hund sich orientieren kann

Aufbau eines gültigen und gelebten Regelwerks, an dem dein Hund sich orientieren kann

Spezielles Training für Angsthunde aufbauen

Spezielles Training für Angsthunde aufbauen

Welpenthemen - Beißhemmung, Nein etablieren, Tauschen, Freigabe, Orientierung am Menschen, erste Schritte an der Leine <br> Ruheübungen, Bleib, Rückruf uvm trainieren

Welpenthemen - Beißhemmung, Nein etablieren, Tauschen, Freigabe, Orientierung am Menschen, erste Schritte an der Leine
Ruheübungen, Bleib, Rückruf uvm trainieren

Leinenaggression - Gegenkonditionierung, Desensibilisierung, Aufbau Alternativverhalten ggf. mit zweitem hoch kompetenten Hundeführer mit der Möglichkeit einer hohe Wiederholungrate an Hundebegegnungen

Leinenaggression - Gegenkonditionierung, Desensibilisierung, Aufbau Alternativverhalten ggf. mit zweitem hoch kompetenten Hundeführer mit der Möglichkeit einer hohe Wiederholungrate an Hundebegegnungen

Rein körpersprachliches Arbeiten mit dem Hund ohne Futter, Kommandos und Sprache

Rein körpersprachliches Arbeiten mit dem Hund ohne Futter, Kommandos und Sprache

Wenn du mehr erfahren willst...
Verantwortung – für Hund und Halter

Ich werde an dieser Stelle etwas ausführlicher über meine Motivation berichten. Wenn du dich von mir beraten lassen möchtest oder auch mit mir am Verhalten deines Hundes u.a. durch positive Verstärkung arbeiten willst, so solltest du die Chance haben, hier mehr Informationen über mich zu erhalten. Seinen Hund sollte man nicht leichtfertig in anderer Leute Hände geben.

Aus dem Mensch-Hund-Gespann ein erfolgreiches Team gestalten – von Anfang an. Nur eine gewissenhafte Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg. Je besser du vorbereitet bist und je mehr du dich mit dem Thema HUND auseinandergesetzt hast, umso größer sind auch deine Chancen auf ein entspanntes und erfüllendes Zusammenleben mit deinem Hund. Es gibt jede Menge zu beachten, damit genau das gelingt. Eine gute Vorbereitung ist auch hier 90 % des Erfolgs. Im Vorfeld ist viel mehr zu tun, als die meisten Hundeliebhaber annehmen. Ein sehr zeitraubendes Unterfangen. Sprechen wir darüber!

Aufgrund meiner umfassenden Ausbildung und Erfahrung kann ich dir in relativ kurzer Zeit über die wichtigsten Themen einen ausreichend guten Überblick verschaffen.

Es gibt Hundehalter, die seit vielen Jahren mit Hunden leben, die aber immer wieder vor den gleichen Problemen stehen. Es erging mir ähnlich. Ich spreche nicht nur Ersthundehalter an, sondern alle Hundehalter, die sich immer wieder mit bestimmten, für sie nicht lösbaren Herausforderungen herumschlagen müssen.  Auch Mehrhundehalter sind jederzeit willkommen.

Nicht jeder Hund passt zu jedem Halter. Nicht jeder Halter passt zu jedem Hund! Falsche Erwartungshaltungen führen zu Stress. Nur zwei von vielen Themen, die man vorab klären muss. Das ist fair: dem Hund und sich selbst gegenüber. Leider ist aus Unkenntnis genau das oft nicht der Fall. Mangelndes Fachwissen, schlechte Vorbereitung, Erziehungsfehler von Beginn an, falsche Glaubenssätze und Überzeugungen und Einiges mehr können das Zusammenleben Mensch/Hund äußerst schwierig gestalten. Sehr sensible Themen, denen man aber mit Fingerspitzengefühl und Verständnis begegnen kann. Mir begegnen diese Fälle tagtäglich bei meiner Arbeit mit Hund und HalterIn.

Aufklärung und Verständnis für Hund und HalterIn sind mein Leitmotiv. Bei der Erziehung meiner Hunde sind mir ebenfalls Fehler unterlaufen und dies wird auch immer wieder passieren. Menschen sind nicht perfekt, Hunde auch nicht.

Konsequente Führung durch den Halter ist eine große Herausforderung. Du solltest daher vorher wissen, was, wann und warum zu tun und zu beachten ist. Auffälliges Verhalten aus Halterperspektive ist in den Augen eines Hundes häufig ein völlig normales Verhalten.

Hunde lernen u.a. durch Erfolg, Verknüpfung und Gewohnheit. Bei Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen ist häufig die Kommunikation in Schieflage geraten.

Erwartungen

Was erwartest Du von deinem Hund? Andersherum gefragt: Was hat dein Hund von  dir zu erwarten?

Ein Hund kann ein treuer Begleiter sein, aber er kann nicht Lückenbüßer, Menschersatz oder Allzweckwaffe des Menschen sein. Er ist ein eigenständiges Individuum mit eigenen Bedürfnissen. Das wird oft vergessen oder unterschätzt.

Was braucht es wirklich? Was braucht der Hund oder was gibt nur mir ein gutes Gefühl?

Ich möchte „back to the basics“ und dir vermitteln, was es heißt, einen Hund artgerecht zu halten. Konsequente Führung durch dich – den Entscheidungsträger -, der bestimmte Regeln festlegt, an denen sich dein Hund orientieren kann, sind die Grundlage allen Handelns.
Mit einem vertieften Wissen über den Hund und Verstehen seiner Lebenswelt kann und sollte auf viel Schnickschnack schlichtweg verzichtet werden.

Die vorbeugende Arbeit mit Hund und Halter ist mir besonders wichtig, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. Treten erst einmal die ersten Verhaltensauffälligkeiten auf, ist es um ein Vielfaches schwerer, dieses Verhalten durch Alternativverhalten bzw. Gegenkonditionierung wieder umzulenken, als von Beginn an, die Weichen richtig zu stellen. Allein die Unterscheidung, ob es sich um eine Verhaltensauffälligkeit, eine Verhaltensstörung oder gar ein Verhaltensproblem handelt, ist abendfüllend.

Ich möchte euch mit meiner Arbeit gerne den Hund als Sozialpartner näher bringen. Tieferes Verständnis für seine Art zu kommunizieren, seine Art zu leben und seine Wahrnehmung der Welt und der Dinge sowie über seine genetische Herkunft vermitteln. Ich möchte deinen Blick stärker auf die rassetypischen Eigenschaften deines Hundes richten. Das schärft den Blick für sein Verhalten. Es gibt Rassen, die eigenständig ihre Arbeit verrichten sollen, andere wiederum sollen eng mit dem Menschen kooperieren und andere dienen einfach nur der Gesellschaft. Was bedeutet hier der Begriff “Zuchtselektion” für dich und deinen Hund?

Gerne berate und begleite ich dich von Anfang an. Ich beantworte alle deine Fragen kompetent und mit Fingerspitzengefühl. Es ist mir wichtig, dich mit all deinen Fragen, Sorgen und Nöten bezüglich deines Hundes ernst zu nehmen und zu unterstützen. Wenn ich nur einige Hundeleben die der HalterInnen erträglicher machen kann, hat sich der Aufwand gelohnt.

Ich beobachte gerne Menschen dabei, wie sie mit ihrem Hund umgehen. Ich sehe Menschen, die ihre Hunde anbrüllen, wenn diese Stress an der Leine machen und das ganze damit noch verschlimmern. Ich sehe Menschen, die in ihr Handy starren, wenn sie mit ihrem Hund spazieren gehen. Ein Spaziergang sollte Qualitätszeit für dich und deinen Hund sein. Ich sehe Hunde, die am Fahrrad mitgezerrt werden, obwohl ihnen bei fast 30°C die Zunge aus dem Hals hängt. Ich sehe und höre Menschen, die ihre Hunde volltexten und damit auf taube Hundeohren stoßen. Ich sehe Halter, die ihre Hunde mit der Leine schlagen – ins Gesicht. Ich höre Hunde auf Campingplätzen, die heulen, jammern und vor Trennungsangst schreien, da ihr Halter sie ohne Vorbereitung allein zurückgelassen hat…..Die Aufzählung könnte ich endlos weiterführen. Mich macht das traurig und bestürzt. Um so mehr freue ich mich über verantwortungsvolle Halter, die einen guten und entspannten Umgang mit ihren Hunden haben.

Sind die Schwierigkeiten erst da und das Zusammenleben des Mensch-/Hund-Teams geht vom erwünschten Duett eher in Richtung unerwünschtes Duell, muss mittels verhaltenstherapeutischer Maßnahmen die Situation umfassend analysiert, eine Diagnose gestellt und ein Therapieplan aufgestellt werden.

Die Zufriedenheit meiner Kunden ist mir äußert wichtig. Die Zielerreichung – wenn sie denn stimmig ist – leitet mich bei meiner Arbeit. Seit November 2019 konnte ich bislang fast alle  Kunden begeistern, wobei mir das ein Großteil gerne auf google mit 5*-Bewertungen auch öffentlich bestätigt. Referenzanfragen sind erwünscht und willkommen.

Methodenvielfalt und die Frage, warum es bei manchen Hunden nicht klappen will

Ich werde oft gefragt, warum ich mich in so vielen Bereichen weiterbilde  und warum ich nicht einer Linie treu bleibe, obwohl das zeitintensiv und teuer ist. Die Antwort ist für mich relativ einfach. Nicht jede Methode ist für jeden Hund oder auch für jeden Halter geeignet. Es gibt Halter, die über Jahre Leinenführigkeit üben, aber einfach keinen Erfolg haben. Warum ist das so? Weil möglicherweise einfach nicht mit der richtigen Methode trainiert wird. M.E. muss ein Trainer über ein großes Wissensspektrum hinsichtlich der verschiedenen Trainingsmethoden verfügen. Hat er das nicht, trainiert er nach Schema F und am Thema vorbei und somit möglicherweise völlig erfolglos. Daher ist es mir sehr wichtig, meinen Kunden verschiedene Möglichkeiten – eben die Vielfalt der Methoden – vorzustellen, um die richtige für das entsprechende “Hund-Mensch-Team” herauszufinden. Auch bei der Leinenaggression habe ich diese Beobachtung gemacht. Reines Clickertraining mit positiver Verstärkung funktioniert nicht bei allen Hunden. Hunde, die keine Leckerchen nehmen oder völlig ins Hinterhirn rutschen – somit nicht mehr ansprechbar sind – kommen damit nicht klar. Auch eine innere Ablehnung des Halters gegen ein Leckerchenstopfen (so nennen sie es dann) kann nicht zum Erfolg führen. Manche Hunde entwickeln dabei auch einen großen Bestätigungsdruck, der sie im Ende in eine noch höhere Erregung bringt. Daher war es mir auch hier sehr wichtig, nach weiteren Methoden – beispw. rein körpersprachlich – oder auch über Ruhe- und Konzentrationsarbeit – mit sogenannten Standby-Übungen – kleinschrittig zu trainieren. Ich brauche aber nicht nur effektive Trainingsmethoden für den Hund, sondern auch die richtige Halteransprache. Um das Mindset eines Halters zu ändern, brauche ich Empathie, fachliches und didaktisches  Know-how und eine gute Passung zwischen Trainer und Halter. Erreiche ich den Kopf der Halter nicht, wird sich auch mit dem besten Training nichts ändern. Es ist extrem wichtig, dass der Halter zu der gewählten Methode ein JA hat und nicht das kleinste ABER dabei ist. In meinem Studium der Kommunikationswissenschaften habe ich gelernt, wie auch mit den unterschiedlichsten Menschen Kommunikation erfolgreich verlaufen kann. Von sehr jungen Menschen bis hin zu über 70-Jährigen muss Kommunikation und Einfühlen in die Situation möglich sein. 

Sehr häufig erreichen mich Anfragen von Halter*innen, deren Hunde bereits herausfordernde Verhaltensweisen zeigen. I.d.R. sprechen wir von pubertierenden Hunden, die bislang grenzen- und führungslos ihre Halter*innen begrenzen, bewegen und zeitlich bestimmen. Verhalten abzubrechen und Alternativverhalten aufzubauen, ist der längere Weg. Der kürzere: Fang ab Tag 1 – egal ob Welpe, Tierschutzhund, Übernahme-
hund –  an, die vorher aufgestellten Regeln zu leben. Mache diese Regeln zu deiner Philosophie. Es gibt viele Wege, die Ziele zu erreichen, wichtig ist die Klarheit in der Führung, der Plan, den du dafür hast und die konsequente Umsetzung.  Kommt nicht erst, wenn ihr einfach nicht mehr weiter wisst, holt euch vorher Unterstützung. 

 

“Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen weder Sünde noch Eifersucht noch Unzufriedenheit. An einem herrlichen Nachmittag mit einem Hund auf einem Hügel zu sitzen heißt zurück zu sein im Garten Eden, als Nichtstun nicht Langeweile bedeutete sondern Frieden.”


(Milan Kundera)

Noch mehr über mich...

TRAINING

Einzelarbeit

Ich arbeite bei der Verhaltensberatung nur in Einzelgesprächen und Einzelarbeit. Ein kleines Trainingsgelände ist bei mir vor Ort vorhanden. Ein zweites größeres Waldgelände mit Bachlauf (ca. 4000 m2)  ist ebenfalls in 20 min gut erreichbar. Dort mache ich im Einzeltraining sehr spezielle Übungen wie Leinenführigkeit (gerne mal über Chaoslaufen) mit Richtungswechseln mit und ohne Leine oder Fährtensuche als Auslastung im Hobbybereich. Wir laufen mit dem Futternapf zwischen den Bäumen umher, weisen den Hund durch Zwillingsbäume und etablieren – wo immer möglich – das Bleib aus der Bewegung sowie die absolut notwendige Stopp-Geste. Das lässt sich dort  ganz hervorragend üben. Dort kann dein Hund auch einfach mal ganz ausgelassen seine Runden drehen und schnüffeln, was das Zeug hält.

Gruppenarbeit

Aufgrund der großen Nachfrage und  dem Interesse an Kleinstgruppentraining habe ich mittlerweile wie schon erwähnt ein großes Trainingsgelände in Morsbach erworben, wo ich in Kleinstgruppen Trainings anbiete. Viele meiner Kunden möchten nach einer Stabilisierung ihrer Hunde gerne wieder mit wenigen anderen Hunde bei mir weiter trainieren. Das kann ich  nun endlich anbieten und freue mich sehr darüber.

Ich fasse die Teams zusammen, wo ein gemeinsames Training erfolgsversprechend und effektiv stattfinden kann. Warum Kleinstgruppe?  Jeder Hund und jeder Halter ist so individuell wie das Training, das es braucht. Die Kurse werden von mir alleine oder im Trainerteam (erfahrene Hundetrainerin seit 30 Jahren) geführt. Im Kleinstgruppentraining arbeiten wir strukturiert bspw. an folgenden Themen:

Rückruf (doppelter), Leinenführigkeit (Vorstellung verschiedener Methoden von dualer Führung und Führung über Körpergesten und “Wechsel der Arbeitskleidung” (erkennbarer Wechsel zwischen Trainings- und Freizeitmodus für den Hund), das Stopp, das Bleib, das saubere Sitz, Longiertraining, Straßentraining, Futteraggressionstraining (Ressourcenverteidigung), Führen mit und ohne Leine, Handtouchtraining, Clickertraining und vieles mehr. Individuelle Trainingswünsche werden integriert und umgesetzt.

Wir als Trainerteam haben die unterschiedlichsten Methoden – immer passend für dich und deinen Hund – in unserem Werkzeugkoffer.

Welpenzeit

Auch hier haben wir uns entschieden, ab März 2021 einen gut strukurierten Welpenkurs anzubieten, bei dem das ruhige Verhalten des Welpen m Vordergrund steht. Spiel, Spaß und deine Fragen sowie das Durchlaufen einer Sozialisierungshierarchie gehören selbstverständlich in unser Repertoire. Ich bin mit einigen hervorragenden TrainerInnen vernetzt und wir arbeiten auch gerne gemeinsam im Team, um dir den bestmöglichen Support geben zu können.

VERHALTENSTHERAPIE

Mein Schwerpunkt in der Verhaltensberatung ist die Beobachtung.

Ich arbeite nicht an den Symptomen, sondern an den Ursachen. Um das zu tun, ist Ursachenforschung ein absolutes MUSS. Jeder einzelne Fall bzw. jedes einzelne Fell ist anders. In anderen Worten: Das Motiv hinter dem Verhalten – also die Wurzel – muss erkannt werden. Um bestmögliche Unterstützung zu geben, arbeite ich mich tief in die Materie ein und suche ggf. auch nach neuen anderen Lösungen, die wissenschaftlich basiert und erforscht sind. Ich beobachte nicht nur den Hund, sondern auch dich. Daraus lassen sich viele Schlüsse ziehen, die oftmals zu einer guten Lösung führen.

Aufgrund meiner umfassenden Fortbildung nutze ich zur Verhaltensanalyse die “Funktionale Verhaltensanalyse“. Jedes Verhalten  hat eine Funktion. Was passiert vorher, wie stellt sich das Verhalten im Detail dar und was hat der Hund im Ergebnis davon? Arbeite ich das sauber heraus, bin ich auf der richtigen Seite.

Meine Arbeit und mein Verständnis haben einen anderen Ansatz bzw.  eine andere Herangehensweise als viele andere Anbieter im Segment Hundeausbildung. Meine große Liebe zu Menschen und Tieren ist die Grundlage meines Tuns. Es sind oft die Menschen – das andere Ende der Leine -, die ihre Hunde nicht lesen und verstehen können. Dass Schwanzwedeln nicht unbedingt Freude bedeutet, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Doch wie sieht es bei der Unterscheidung zwischen Angriffs- und Abwehrdrohen aus? Was machst du, wenn dein Hund dich oder andere Familienmitglieder anknurrt?

Auch Hunde sind Beobachter – sehr gute sogar.

Unsere Hunde sind uns dabei um HUNDEnasenlängen voraus! Sie kennen uns durch und durch!  Bei meiner Arbeit steht nicht die Kommandotreue – natürlich ist Gehorsam oder besser Folgsamkeit wichtig – im Vordergrund, sondern ein auf Vertrauen basiertes Miteinander. Die Basics sollten stimmen, damit der Hund mir gerne folgt. 

Hunde lesen uns von innen. Sie riechen Angst und erkennen Unsicherheit. Unsere Körpersprache signalisiert alles. Hunde merken, wenn wir uns verstellen, wenn wir nicht kongruent sind. Sie werden uns nicht als souveräne Entscheidungsträger akzeptieren, wenn wir laut werden, diskutieren, unsere Ruhe verlieren. Wir müssen klar, für den Hund deutlich und einschätzbar/verlässlich sein. Dann wird uns der Hund als Entscheidungsträger wahrnehmen. Das passiert nicht von heute auf morgen, aber unter Einhaltung bestimmter Regeln (auch zu Hause) und mit dem absoluten Willen zu führen, ist das möglich. Studien aus der Verhaltensbiologie untermauern das sehr deutlich und zeigen, dass gerade auch unsere Gesichtsmimik eine wichtige Rolle spielt. 

In einigen Fällen schätze ich die persönliche face-to-face-Beratung. Online-Hundeschulen, Lernvideos und Hundeschulen bieten sicher hilfreiche Unterstützung, ich hingegen möchte mit Menschen arbeiten, die die persönliche Beziehung bevorzugen und ganz individuell betreut werden wollen. Wer nach dem Einzeltraining gerne weiter machen möchte, kann dies – wie oben beschrieben – gerne bei  mir tun. 

Vorurteile?

Ich höre oft: „Früher war das alles nicht nötig. Der ganze Hundehype ist übertrieben und den Leuten wird nur Geld aus der Tasche gezogen.“

Zum Teil kann ich diese Einstellung nachvollziehen. Mittlerweile leben geschätzte 9 Mio. Hunde allein in deutschen Haushalten. Hunde werden in einer Welt, die vermehrt auch im menschlichen Bereich durch Einsamkeit und Isolation gekennzeichnet ist, immer mehr als Sozialpartner verstanden und es werden daher viele Anforderungen an den Sozialpartner Hund gestellt. Das überfordert oft Halter und Hund. Auch wenn dieser unfassbar anpassungsfähig ist. Unser Haushund: ein territoriales Wesen, das sich über viele Jahrtausende als Jäger durch das Leben schlagen musste und in Rudeln lebte, wird oft isoliert, allein gelassen und nicht bedürfnisgerecht gehalten.

Also, wen wundert es, dass sich Konflikte mehren und damit natürlich auch Kasse gemacht werden kann. Teilweise ein Irrsinn. Diese ganze Flut an Informationen und Angeboten kann schon irritierend sein. Alleine die Methodenvielfalt in der Erziehung und die kontroverse öffentliche Debatte im Internet zu allem und jedem bringen den ein oder anderen Halter an den Rand der Verzweiflung.  10  Stühle und 11 Meinungen!  Was die einen hochloben, halten die anderen für völlig überflüssig.  Am Ende weiß der Hundehalter überhaupt nicht mehr, welcher der richtige Weg ist. Nicht jede Methode funktioniert bei jedem Hund. Mit welcher Methode kann ich leben, was stößt mich ab und was kann ich mit meinem Wissen über Hunde und auch mit meinem Gewissen vereinbaren? Fragen über Fragen. Ich möchte dir einfach eine gute Orientierung und damit ein gutes Gefühl geben, bei dem, was du tust. Das nötige Durchhaltevermögen ergibt sich aus dem Gefühl, das Richtige zu tun. Wenn du es ablehnst, dass Gießkannen im Hundetraining nach deinem Hund geworfen werden, dann geh doch dort einfach nicht mehr hin. Wenn dir die Arbeit mit Strafreizen, die Verhalten hemmen, aber nicht ändern, zuwider ist, dann suche dir ein anderes Training. Es macht keinen Sinn, gegen sein eigenes Bauchgefühl zu arbeiten.

BINDUNG UND BEZIEHUNG

Beziehungsqualität

Du siehst in der Beziehung zu deinem Hund Handlungsbedarf?  Wir arbeiten gemeinsam n an den Beziehungsstrukturen, was dann in einer besseren Bindung seinen Ausdruck findet.  Spiel und Spaß sind ein ein wichtiges Bindeglied zwischen dir und deinem Hund. Dafür braucht es keine Geräte, keine Hilfsmittel, sondern nur das, was die Natur zu bieten hat. Deine Ruhe und Gelassenheit, dein Mindset, deine souveräne Führung durch jede Situation sind unfassbar wichtig für deinen Hund. Tja, die Frage ist: Wie mache ich das nur? Oft beginnt die Arbeit bei dir selber. Als Kommunikationsexpertin arbeiten wir gemeinsam an einer souveränen Ausstrahlung, Körperhaltung und innerer Ruhe. Das wirkt sich sofort unmittelbar auf deinen Hund aus. Ruhe löst Ruhe aus. Je aufgeregter dein Hund, desto ruhiger wirst du sein. Das körpersprachliche Arbeiten beginnt bei DIR und dein Hund wird verstehen, wenn du in deiner Kommunikation über deinen Körper klar und deutlich bist. Leider haben wir verlernt, auf unsere Bewegungen, unsere Körperspannung und Kontrolle über unseren Körper zu achten. Achtsamkeit fängt bei dir an. Dann wird auch dein Hund auf dich achten!

Ressource Sozialkontakt

Wie wichtig ist Körperkontakt? Wer verteilt die Ressource? Mein Hund will nicht kuscheln – was tun? Was hat es mit diesem Oxytocin – Beziehungshormon – wirklich auf sich? Was sagen die neuesten Studien? Bei mir bekommst du Antworten!

FÜHREN MUSS MAN WOLLEN

Therapie ist Arbeit! Für Therapeutin, Halter und Hund. Nur eine gewissenhafte Umsetzung und Einhaltung des Vereinbarten führen zum Erfolg. Oft ist es ein Weg der kleinen Schritte. Aber jeder noch so kleine Schritt ist einer in die richtige Richtung. Hier mal das Beispiel Trennungsangst – bei dem die komplexe systematische Desensibilisierung angezeigt ist – ist es unerlässlich, äußerst kleinteilig und kleinschrittig vorzugehen. Das gesamte Umfeld muss mit einbezogen werden. Gleichzeitig sollten andere Angst auslösende Situationen (z.B. Angst vor Geräuschen) angegangen werden. Geduld und Training sind ein MUSS.  Ich motiviere und unterstütze dich bei der Umsetzung. Die Arbeit mit dem Menschen nimmt bei mir daher einen großen Stellenwert ein. Die Arbeit am Hund beginnt beim Menschen!

“Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.”

(unbekannt)

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